Massageunterricht als integrative Körperarbeit bildet eine SINNvolle Ergänzung in der ebenfalls körperorientierten Tanz- und Bewegungstherapie-Ausbildung. Über die Berührung eines Menschen und das mehrheitlich passive «Bewegt-Werden» ergeben sich für die Klienten zusätzliche Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Als Ausführende/r kann, durch das direkte BeHANDeln des Körpers, dieser wirklich erfühlt und begriffen werden.
Folgende Inhalte bilden die Hauptthemen des Massageunterrichts:Natürlich werden Selbsterfahrung und der Erfahrungsaustausch als wichtige Lernformen an den Kurstagen integriert. Der Unterricht wird Raum für Wiederholungen und Fragen geben und auch regelmässig Übungen zur Achtsamkeit, zur Kommunikation und Wahrnehmung enthalten. Die Massage muss regelmässig über die Ausbildungsjahre mit KlientInnen geübt werden.
Die theoretischen Grundlagen zur Anatomie/Physiologie müssen grösstenteils im Selbststudium
erarbeitet werden. Während den Kurstagen soll die Anatomie an sich und an PartnerInnen
strukturell und funktionell verknüpft und erlebt werden können. Über das Massieren
werden Zusammenhänge und Vernetzungen der einzelnen Teile aufgezeigt und auch mit
psychosomatischem Erleben und möglichen Bedeutungen in Verbindung gebracht.
Die Massage wird mit schriftlichen Behandlungsberichten vertieft gelernt und schliesst mit
einer schriftlichen Arbeit und einer praktischen und theoretischen Abschlussevaluation ab.
Der Massageunterricht vermittelt die oben aufgeführten Grundlagen in folgender Gliederung (diese kann je nach Situation gewisse Änderungen aufweisen):